Raiffeisen KAG gleicht CO2-Emissionen aus

Parallel zur Integration der ESG-Kriterien in sämtliche Investmentprozesse arbeitet die Raiffeisen KAG auf Unternehmensebene an Maßnahmen der Betriebsökologie1, um den eigenen ökologischen Fußabdruck positiv zu beeinflussen. Unter dem Motto „Only what gets measured gets done“, hat die Raiffeisen KAG im vergangenen Jahr in einem gemeinsamen Projekt mit der Universität für Bodenkultur (BOKU) erstmals den eigenen CO2-Footprint (für das Jahr 2018) ermittelt und ausgeglichen.

 

Ausgleich kommt Klimaschutzprojekt in Kolumbien zugute

Die gemeinsam mit der Raiffeisen Bank International-Gruppe errechneten und im jährlichen Nachhaltigkeitsbericht publizierten Werte wurden noch mit den unternehmensspezifischen CO2-Paketen aus dem IT-Bereich und der Anfahrt zur Betriebsstätte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raiffeisen KAG ergänzt und so ein Fußabdruck von rund 1080 Tonnen CO2 ermittelt. Dieser wurde über eine Kooperation mit der Universität für Bodenkultur kompensiert.

Der Ausgleich kommt dem Klimaschutzprojekt „Las Mercedes – Reserva Natural de las Aguas“ in Kolumbien zugute. In Kooperation mit der BOKU möchte die Raiffeisen KAG auch den CO2-Fußabdruck für die Jahre 2019 und 2020 kompensieren. Wobei hier niedrigere Werte erwartet werden, da mit Beginn 2019 der bewusste Umgang mit Ressourcen nochmals deutlich verstärkt wurde.

 

Eigenes CO2-Footprint-Team im Haus

In diesem Zusammenhang hat sich in der Raiffeisen KAG ein Footprint-Team formiert, das sich insbesondere dem Entwickeln und Umsetzen von Maßnahmen im Bereich der Betriebsökologie und der Bildung einer eigenen Informationsplattform widmet. Über letztere soll ein Vernetzen von Wissen, Ideen und Initiativen im beruflichen, aber auch privaten Kontext erfolgen.

 

Weitere Informationen: carbonfootprint 2019

 

1 Darunter werden jene Maßnahmen verstanden, die im Sinn von „Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren“ zu einer Verbesserung des CO2-Fußabdrucks beitragen. Diese umfassen bei einem Unternehmen der Finanzbranche vor allem folgende Themenbereiche: Geschäftsverkehr, Energieverbrauch durch Office-Nutzung und EDV, Abfallmanagement, Wassernutzung etc.